Jenny und Tina in Irland
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Und morgens erst mal beten!

So schön groß und geräumig unser Zimmer diesmal auch war, unsere eine Nacht zur Eingewöhnung brauchten wir trotzdem. Obwohl es die selben (Tina: "Nein, die gleichen!") Betten waren, wie in Galway. Vielleicht war das auch das Problem, da die Betten gefährlich schwanken, wenn jemand um 3:40 (auf die Minute!) auf die Idee kommt das Bett unter einam zu beziehen.

Auch die Duschen schienen das selbe Fabrikat zu sein - sie waren ebenfalls furchtbar heiß, aber auch sehr viel größer. Aber wir haben sie überlebt und machten uns auf die Suche nach dem Frühstücksraum. Den fanden wir in "The Church Restaurant" und die Bezeichnung ist wörtlich zu nehmen. Der Raum war früher eine Kirche. Im Altarraum war die Küche aufgebaut und im Kirchenschiff (so heißt das doch, oder?) wurde gegessen. Also zogen wir die logische Schlussfolgerung: Frühstück = Beten.
Über den bunten Kirchenfenstern hing einiges an Flaggen rum und wir versuchten uns am Flaggen-raten. Übrigens war die griechische Flagge die uruguaische (oder so) - die Sonne war verdeckt und wir vermuteten da zunächst das Kreuz. Und die andere, die wir nicht erkannten finde ich nicht wieder. Aber den Rest errieten wir richtig.

Als wir dann aufbrachen, mussten wir leider feststellen, dass das gute Wetter wohl doch nicht in Dublin auf uns gewartet hat, bzw. sich über Nacht wieder verzogen hat. Aber wir hatten ja ein Ziel, nämlich das Trinity College, also - so dachten wir - müssen wir uns ja nicht lang im Regen aufhalten. Das College ist ja ganz hübsch, aber die Hauptattraktion, das "Book of Kells" war uns das Geld dann definitiv nicht wert. Wir weigerten uns 8€ zu zahlen, nur um uns ein Buch anzusehen und sei es noch so alt. Stattdessen gingen wir unserer LIeblingsbeschäftigung nach und stöberten in dem College-Shop.
Und als der Regen endlich nachlies, gingen wir noch eine Runde über das College-Gelände, das nicht halb so groß war, wie vermutet.

Da der Tag irgendwie nicht lief, wie geplant und wir außerdem total fertig waren von den vorigen Tagen, suchten wir uns was zum Mittagessen und gingen zurück zum Hostel für einen kleinen Mittagsschlaf - oder sowas ähnliches. Der Regen wurd auch immer schlimmer, es war kalt und ungemütlich und daher tat das ganz gut.

Abends sind wir dann wieder los, inzwischen war auch die Sonne so mehr oder weniger wieder da. Wir liefen durch das Temple Bar Viertel, schauten uns da die verschiedenen Läden an, um uns schließlich in einen Pub zu setzen, der übrigens - total kreativ - Temple Bar heißt. Dort ließen wir den Tag dann zu Ende gehen, um schließlich wieder sagen zu können:

Mission Irland - Tag sieben: gelungen.
31.8.09 22:49
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Tina (5.9.09 18:50)
Ich muss hinzufügen: Nicht nur dass Frühstück=Beten ist - wenn die Küche im Alarraum steht, welcher ja normal das "Ziel" des Betens ist, dann scheint die dortige Religion darin zu bestehen, dass der Ort des Essenzubereitens angebetet wird. Definitiv ne tolle Religion (unangefochtenes religiöses Oberhaupt: der Koch!)

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