Jenny und Tina in Irland
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Byebye Schääfschen

Das war schon wieder unser Abschiedstag von Inishmore und damit auch von den in Großstädten eher raren Schafen. Vielleicht wars auch besser so, denn das schöne Wetter hatte uns über Nacht verlassen. "Um schon in Dublin auf uns zu warten", wie Jenny sagte.
Immerhin ein Trost, als wir müde und hungrig am nächsten Morgen zum Hafen aufbrachen. Die Fähre fuhr schon um 8 Uhr, das hieß: früh aufstehen, wieder eine gefühlte Stunde das schwere Gepäck tragen und außerdem ohne Frühstück.

Das Hostel war ja wirklich nett und hübsch, aber ein Frühstück einzurichten, das nur von 9 bis 10 Uhr geht, ist wohl nur ein Alibi, damit man sagen kann, es gäbe überhaupt Frühstück.
Zum Glück hatten wir uns am Vorabend im Spar mit Essen eingedeckt (Übrigens: drei der wichtigsten Supermärkte in Irland sind Spar, Lidl und Aldi)

Das Wetter sorgte wieder für eine schaukelige Überfahrt zum "Festland" nach Rossaveal - wobei das auch wieder etwas ironisch ist, irgendwo ist Irland ja auch eine Insel... Von da ging es nach Galway und dann weiter nach Dublin.

Als wir in Dublin ankamen, wussten wir schon, welche Jugendherberge wir suchten, kannten aber weder den Weg noch die Adresse. Also mussten wir erst die Touri-Info finden. Die lag dummerweise in der entgegengesetzten Richtung zur Jugendherberge. Man riet uns zwar, einen Bus zu nehmen aber... Was solls, wir junge Dinger sind doch gut zu Fuß, so ein 20 Minuten Weg hält doch so erfahrene Wanderer nicht zurück und überhaupt... na ja, im Grunde genommen waren wir einfach zu geizig, Geld für den Bus auszugeben.

Die 20 Minuten zogen sich sehr und wir befürchteten schon in einer ganz gruseligen, abgelegenen Gegend zu landen. Aber das Hostel entpuppte sich als erstaunlich schön und sogar zum ersten mal sehr geräumig! Man konnte sich richtig bewegen. Und als wäre das nicht genug, war sie auch günstig. Der Weg lohnte sich doch irgendwie, dafür kann man das Hostel sehr empfehlen: "An Oige", im nördlichen Teil der Innenstadt von Dublin, fast gegenüber einer Kirche namens "Black Church" (wobei an der wirklich gar nichts schwarz ist).

Es gab allerdings ein großes Wirrwarr mit den Betten: drei Französinnen hatten kurz vorher die falschen Betten in einem falschen Zimmer bezogen, unsere Betten eben. Immerhin hatte es den Vorteil, dass die sich neue Betten beziehen mussten und wir die fertig bezogenen von denen übernehmen konnten. Und die waren so gruselig ordentlich...

Dann ging es auf die erste Erkundungstour durch Dublin. Wir merkten schnell, dass es uns nur mit großer Überwindung gelingen würde, hier ohne weitere Geldzufuhr zu überleben - zu viele Angebote, tolle Sachen zum ansehen, kaufen, Essen teuer und außerdem wäre dann kein Geld für den Pub geblieben.

Im Hostel führten wir uns den Rest Spaghetti mit Tomatensoße aus unserem Vorrat zu Gemüte - auf ganz einfache Art: Nudel kochen, Soße drüber (neeein, Jenny es heißt nicht "Sose", das ß ist stimmlos). Der nette Jugendherbergsmensch versuchte uns zwar für den Kräutergarten vor der Küche zu begeistern, aber da wir ersten kaum verstanden, was das für Kräuter waren und wir zweitens keine Ambitionen hegten, Meisterköche zu werden, waren wir auch so vollends zufrieden.

Mission Irland - Tag sechs: gelungen.
30.8.09 21:57
 


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